Diebeszug III – Ende

Diebeszug III
Im Flur des zweiten Stocks stehend, atmete Marco auf, als er endlich seine Wohnungstür erblickte. Erleichtert sah er sich um und betrachtete die unzähligen Schuhpaare, die von den anderen Bewohnern des Hochhauses vor den Türen abgestellt wurden. Dieses vertraute Bild beruhigte ihn sehr. Langsam streifte er die Erinnerung an die letzte Stunde ab, die nur zäh an ihm vorbeigeflossen war. Geschwächt von diesem harten Tag schloss er die Tür auf und trat ein.
Achtlos warf Marco die Jacke in den Flur und folgte im Dunkeln dem Weg. Seine Schritte waren wankend und der Körper ausgezehrt. Als er die Schlafzimmertür erreichte, glitt seine Hand ungelenk auf den Türhebel, drückte ihn hinab und stieß die Tür auf. Er stolperte vorwärts und ließ sich ins Bett fallen.
Die Matratze waberte unter Marcos plumpen Aufprall und er spürte, wie ihn die Wärme des Wasserbettes sofort durchströmte. Endlich begann er sich zu entspannen und ließ die Hand erleichtert über die Seidendecke gleiten. Dieses glatte Gefühl tat ihm gut. Ungelenk streifte er mit den Füßen die Schuhe ab, wälzte sich genüsslich auf der Seide und zog die Beine an. Er wollte nur noch eins: Tief und fest schlafen!
Marco fühlte sich, als würde ihn das Bett einsaugen. Der glatte Stoff umgab ihn, wie ein schützender Kokon und all seine Sinne schwanden.
Durch die schmalen Spalten der Rollos tanze das Licht der Autoscheinwerfer an der Zimmerdecke entlang und Marco musste an den strahlenden Sternenhimmel denken. Ein Bild, das ihm in unruhigen Zeiten half Schlaf zu finden. Er fühlte sich so frei und unbeschwert …
*
Marco war umgeben von Wasser, warmen, wohligen Wasser und tiefer Finsternis. Die Dunkelheit war nicht verschlingend, nicht böse, sondern richtig und gut. Sie bot ihm Schutz und Sicherheit.
Marco öffnete die Augen und nahm verschwommen seine Umgebung wahr. Er schwebte aufrecht, seine Umgebung jedoch schwankte in verzerrten Wogen. Das Zimmer um ihn herum war nur matt erleuchtet. Vereinzelt tanzten kleine Lichter im Raum. Flackernd und unscheinbar …
Als Marco langsam an sich herabsah, stellte er fest, dass er keine Kleidung trug. Er hob die Hand, doch statt seiner eigenen, sah er die eines Kindes.
Im Raum bewegte sich ein Schatten zwischen den Lichtern und blieb schließlich vor Marco stehen. Die Gestalt war groß, sodass der Junge zu ihr aufblicken musste. Der Abdruck einer Hand zeichnete sich vor ihm ab und da begriff Marco, dass er in einer Glassäule schwebte.
Eine grollende Stimme ertönte: „Bald bist du bereit …“
Für was war er bereit? Warum steckte er in diesem Gefäß?
Lärm ertönte und Marco schwenkte seinen Kopf zur Seite. Dunkle Silhouetten preschten in den Raum und stießen den Mann fort. Marco wollte vor Angst schreien, doch seine Lungen waren mit Wasser gefüllt.
Explosionen krachten durch den Raum und die Glassäule zersprang. Marco spürte, wie er vom Wasser mitgerissen wurde, sich die Glasscherben in seinen Leib schnitten und er über den Boden rutschte. Er bekam keine Luft und konnte die Welt um sich herum nicht erkennen, da seine Augen brannten. Er war blind in dieser wasserlosen Welt. Hilfe suchend stieß er die Hand in die Höhe, versuchte zu rufen und erbrach Unmengen an Wasser. Sein Körper verkrampfte unter der plötzlichen Last und brach zusammen.
*
Marco riss die Augen auf. Er war schweißgebadet und hatte die Hände in das Laken gekrallt. Der Traum war so schrecklich real gewesen, das er begann über seine Vergangenheit nachzudenken.
Marco war in einem Waisenhaus aufgewachsen. An das Leben vor dieser Zeit konnte er sich nicht erinnern. Erst die Leute in diesem Gebäude gaben ihm einen Namen und ein Leben.
War dieser Traum vielleicht gar kein Traum? War dies wirklich geschehen? Soweit er sich erinnern konnte, hatte er viele Verbände getragen. Doch warum fiel ihm dies gerade jetzt ein? Hatte der vergiftete Stein oder die Drogen eine Barrikade in seinem Gedächtnis durchbrochen? Er hatte schon mal gehört, dass Künstler sich auf diese Weise „Eingebungen“ holten. Aber sollten Drogen nicht eigentlich Gedächtnisse auslöschen?
Schnaubend setzte sich Marco auf und ließ die Füße im Flokati Teppich versinken. Weich umschlossen die Teppichfransen seine Zehen und ließen wieder etwas Ruhe in Marcos Körper zurücksickern.
Irrsinn! Blanker Irrsinn! Marco schimpfte sich selbst einen Narren, als sich seine Gedanken wieder etwas beruhigt hatten. Warum sollten die Drogen Erinnerungen wecken? Eher spielte ihm sein Unterbewusstsein einen Streich. Der Tag war einfach nur Scheiße gewesen und die Drogen hatten den Traum zu einem dummen Albtraum werden lassen! Tief durchatmend verharrte er eine Weile an der Bettkante sitzend.
Nach einigen Minuten ertappte sich Marco dabei, wie er auf die Zimmertür starrte. Ein innerer Impuls wollte ihn aufspringen lassen, ihn zum Stein bewegen und die Wahrheit herausfinden …
„Nein!“, schrie er sich selbst an und erschrak dabei vor der eigenen Stimme. Unsicher blickte er sich um, doch es war niemand da, der seinen Ausbruch hätte bemerken können.
Verstört schüttelte Marco den Kopf und strich mit den Füßen durch den Teppich. Er sollte schlafen … schlafen und die ganze Sache vergessen. Morgen würde die Welt schon wieder ganz anders aussehen.
Marco warf sich auf die Seite, rollte sich in die Bettdecke ein und sank erneut in einen tiefen Schlaf.
*
Am nächsten Abend, als die Sonne hinter den zahllosen Dächern versunken war, brach Marco erneut zum Diebeszug auf. Das steinerne Ei hatte er vorsorglich in mehrere Tücher und Tüten gewickelt und in einem kleinen Lederrucksack verstaut.
Der Albtraum, so wie die donnernde Stimme, waren in dieser Nacht immer wieder durch Marcos Kopf gehallt. Auch die beklemmenden Gefühle ließen sich einfach nicht abschütteln.
Den ganzen darauf folgenden Tag hatte Marco sich immer wieder dabei ertappt, wie er sich für einen Streifzug herrichtete. Schließlich hatte er dem Impuls nachgegeben. Dieser Wille den Stein zurückzubringen war so irrsinnig, so falsch und dennoch gehorchte er ihm … Was war nur mit ihm los? Solche Dummheiten begann er sonst nie! Der Fremde würde sicher bereits auf ihn warten …
Trotz seiner Vorahnung ging Marco denselben Weg, wie am Tag zuvor. Die Menschen um ihn herum nahm er dabei kaum war. Zumindest nicht so, wie er es sonst immer tat. Sie schienen plötzlich so unwirklich … Ihn beschlich ein neues Gefühl, das ihm sagte, dass sich die Welt seit gestern verändert hatte. Das ruhelose Abend- und Nachtvolk wirkte wie leere Hüllen, die nur dazu da waren, um die Straßen zu füllen. Sie waren wie ein sich bewegender Wald, in dem sich unheimliche Kreaturen verbargen.
Nur wer oder was waren diese Kreaturen? Welche Monster waren es, die normalen Menschen wie ihm auflauerten?
Marco schüttelte den Kopf und warf den Gedanken von sich. Das waren alles nur Nebenwirkungen des Giftes, das den Stein umgab! Er würde dieses verdammte Ei zurückbringen und dann war die Sache vergessen!
Innerlich jedoch spürte er, dass es damit nicht beendet war …
Der Rucksack lastete wie ein mit Blei beschwertes Übel auf Marcos Rücken. Selbst durch die vielen Schichten, in die er das Ei gewickelt hatte, spürte er noch, wie die Kälte langsam und pulsierend von seinem Körper Besitz ergriff. Es war ein Fehler gewesen, dieses alte Haus zu betreten und dennoch würde er so dumm sein und diesen Fehler wiederholen …
*
Nach einigen Stunden erreichte Marco die finstere Gasse. Andächtig, als auch leicht nervös stand er vor dem dunklen Schatten und spähte hinein. Er würde diesem Spuk nun ein Ende bereiten und dann konnte er in aller Ruhe sein Leben wieder aufnehmen!
Noch einmal tief durchatmend betrat Marco die Gasse. Als er langsam vom Schein der Straßenlaternen hinüber in den Schatten glitt, fühlte er sich wie elektrisiert. Sämtliche Instinkte schlugen Alarm, sein Verstand rebellierte, doch der Schatten schien ihn magisch hineinzuziehen. Nachdem auch sein Kopf im Schatten versank, rissen die Geräusche der Straße plötzlich ab.
Überrascht wandte sich Marco um. Von der gewaltigen Menschenmasse war nicht mehr all zu viel geblieben. Nur noch vereinzelte Passanten schritten über das Pflaster und umgingen für Marko unsichtbare Hindernisse. Selbst auf der Straße hatte sich die Zahl der Autos drastisch dezimiert. Das Seltsamste aber blieb. Es herrschte plötzlich eine Totenstille. Hier ging es nicht mit rechten Dingen zu.
In Marcos Bauch brodelte es. Er hatte plötzlich das Gefühl in den Schlund der Hölle gerutscht zu sein. Oder lebte er schon immer in diesem Höllenschlund und wurde sich erst jetzt dieser Täuschung bewusst? War sein Leben nichts weiter als eine billige Illusion gewesen? Was zum Teufel war hier los? Er musste völlig von Sinnen sein! Sein Körper wurde plötzlich klamm vor Kälte und seine Füße fühlten sich an, als wären sie aus Blei gegossen.
In Zeitlupe wandte sich Marco von der Straße ab. Die Gasse schien das Leben aus seinen Gliedern zu saugen und die Kraft des Steins zu verstärken. Es waren nur wenige Schritte bis zur alten Tür, doch sein Leib fühlte sich an, als wäre er mehrere Hundert Kilometer gelaufen.
An der Tür angekommen, geriet Marco ins Stocken. Im Gegensatz zum ersten Besuch stand die Tür sperrangelweit offen. Gerade so, als würde ihn der Vermummte erwarten. Wie er befürchtet hatte …
Zögernd trat Marco über die Schwelle und erneut rebellierten seine Instinkte. Sie warnten ihn, dass sein Leben beendet werden würde, wenn er dem Weg folgte, doch er ignorierte sie.
Wie von Geisterhand geführt zündete Marco das Feuerzeug an, durchquerte mechanisch die Berge an Müll und blieb vor dem Schwarzen Brett stehen. Vorsichtig legte er die Hand auf das Brett und glitt hindurch.
Erstarrt betrachtete Marco das Brett, dass anscheinend keines war. Langsam keimte die Lösung und er verstand. Das konnte nur ein Hologramm sein, das die tatsächliche Tür verdeckte. Deswegen konnte er das Brett beim ersten Mal berühren und war beim zweiten Versuch in die Tiefe gestürzt. Er musste damals irgendwie den Mechanismus ausgelöst haben, der die Tür öffnete.
So arm schien der Besitzer dieser Gruft also doch nicht zu sein. Wenn er solche technischen Meisterwerke besaß, war es ein reicher und wohl auch ein sehr gefährlicher Mann.
Wider besserem Wissens schritt Marco langsam durch das Hologramm und fand die steinernen Stufen. Das flackernde Licht reflektierte sich schwach auf den grob gehauenen Stein und ließ alles in einem sanften Orange erglühen.
Der Weg zur Hölle, schoss es Marco durch den Kopf und er folgte den Stufen in die Tiefe. Der schmale Weg schien in die Unendlichkeit zu führen. Jedenfalls erblickte er keine Tür in der Ferne.
Warum nur war er so töricht und tappte blindlings in diese offensichtliche Falle? Seine Gedanken waren empört über diese Dummheit, befahlen ihn umzukehren und sein Leben zu retten. Nichts wäre einfacher gewesen, als den Stein einfach hier liegen zu lassen und danach auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden! Doch sein Körper wollte nicht hören und schritt immer weiter geradeaus.
Da plötzlich explodierte vor seinen Augen ein helles Licht.
*
Der Wechsel von schwachen Glimmen auf gleißendes Licht war so heftig, das Marco die Augen schmerzen und er nichts sehen konnte. Schnell jedoch warf sich vor ihm ein schwarzer Schatten über das Gesicht. Mit Schrecken erkannte er noch den Umriss des Kuttenträgers, spürte einen gewaltigen Schlag und ging zu Boden.
Sterne tanzten vor Marcos Augen und er spürte den kalte Beton unter sich. An seinem Rücken begann es zu ziehen und sein Gesicht wurde dabei über den rauen Boden gescheuert. Für einen Moment wusste er nicht mehr, wo er war und öffnete ängstlich die Augen. Verschwommen sah er jemanden vor sich liegen. Ein brutaler Stoß rollte ihn, als auch den anderen auf den Rücken und der Schmerz jagte durch Marco hindurch. Noch völlig benommen sah er zum Kuttenträger auf und wusste nun, dass er sich im Spiegelraum befand.
Der Vermummte hielt in einer Hand den Rucksack und die Finger der anderen waren ausgestreckt auf Marcos Gesicht gerichtet.
Marco erinnerte sich, was beim letzten Mal geschehen war und brach gequält hervor: „Da hast du deinen verdammten Stein! Lass mich endlich in Ruhe …“
Doch die Hand des Kuttenträgers begann, wie tags zuvor, in Lichtfunken zu zucken. Marco verließ bei diesem Anblick der Mut und er ergab sich seinem Schicksal.
Die Blitze zuckten fast schon spielerisch um die Finger des Vermummten und wider Marcos Erwarten, begann der Fremde mit ihm zu sprechen: „Wie hast du mein Versteck gefunden?“
Die raue Stimme dröhnte in Marcos Kopf. Es fühlte sich an als würde ein Hengst durch sein Hirn traben und gegen die Wände seines Schädels treten. Ungläubig und benommen sah Marco zum Kuttenträger auf.
Der Fremde grollte wütend und schrie: „Wie bist du hier hereingekommen?“ Ein Blitz löste sich und traf mitten in Marcos Gesicht.
Marco schrie auf, riss seinen Kopf ruckartig vor, nur um gleich mit dem Schädel erneut auf dem Boden aufzuschlagen. Er sah Sterne und roch das verschmorte Fleisch.
Als der Fremde zu einem erneuten Angriff ansetzte, hob Marco kraftlos die Arme und gab ihm mit dünner Stimme Antwort: „Mit meiner Fähigkeit …“
Das Leuchten um die Finger verschwand und der Arm des Vermummten sank etwas herab: „Was für eine Fähigkeit?“ Seine Augen glühten gelblich unter dem Schatten der Kapuze hervor und schienen Marco am Boden zu fixieren.
Tatsächlich fühlte sich Marco wie am Boden festgeklebt. Noch immer trabte der schwarze Hengst durch seinen Kopf und das Sammeln seiner Gedanken fiel ihm immer schwerer.
„Antworte!“, brüllte der Fremde, erhob die Hand und das Spiel begann von Neuem.
„Ich kann Gegenstände spüren!“, platzte es mit verzerrter Stimme aus Marco hervor. Seine eigenen Worte dröhnten im Kopf und die Welt begann sich zu drehen. „Ich weis einfach, wo ich wertvolle Sachen finde … bitte – lass mich leben!“ Tränen stiegen ihm in die Augen. Er schämte sich, dass er wie ein kleines Kind heulend am Boden lag und nicht fähig war, sich zu wehren.
Die glühenden Augen bekamen einen wilden Ausdruck. Die Hand schloss sich zu einer Faust und die Blitze fuhren in die Hand des Vermummten zurück. Qualm stieg auf und der Fremde ließ die Hand sinken. Als sie plötzlich wieder nach oben glitt, fuhr Marco erschrocken zusammen und büßte es mit heftigen Schmerzschüben im Kopf. Doch der Fremde griff nur nach seiner Kapuze.
„Dann …“, begann der Vermummte und schlug den schweren Stoff zurück, „… bist du es, Inventio …“
Im Schein der Kerzen starrte Marco ein blasses, hageres Gesicht entgegen. Der Kopf war kahl. Es gab nicht einmal Augenbrauen, die diesem Gesicht eine gewisse Kontur verliehen. Die Augen des Fremden schienen blind zu sein, denn es gab nichts, was gewöhnliche Augen ausgemacht hätten. Nur eine reinweiße Fläche, die gelblich leuchtete.
Inventio … In Marcos Kopf explodierte ein Leuchtfeuer der Erinnerungen. Er war wieder im Wassertank und sah die verschwommene Gestalt vor sich. Es war der Vermummte, wenn auch um viele Jahre jünger …
Marco erinnerte sich, wie ihm der Fremde Gegenstände an den Tank hielt und er sie „erspüren“ konnte … Mit der Erinnerung keimte in Marco auch ein Gefühl des Zuhause-Seins auf. Endlich war er wieder Zuhause …
Die Kopfschmerzen waren plötzlich verschwunden und mit ihnen auch sein altes Leben. Alles, was er bis jetzt war, wurde von seinem alten Ich ersetzt. Der Fremde war nun kein Fremder mehr, sondern sein Meister.
„Komm Inventio … Es gibt viel zu tun …“ Der Kuttenträger reichte Inventio die Hand und half ihm auf.
„Ja Meister. Ich werde tun, wie Ihr befehlt …“ Eine tiefe Ruhe flutete Inventios Seele.
Der Vermummte reichte Inventio einen langen Umhang und strich sanft über das Gesicht seines Suchers. Die Blitze, die zuvor schaden angerichtet hatten, kribbelten über Inventios Gesicht. Der verbrannte Geruch verschwand, sein Geist klärte sich und er fühlte sich gesünder denn je.
Der Vermummte wandte sich dem Spiegel zu und Inventio blieb dicht an seiner Seite. Der Vermummte schloss die Augen und auf dem Spiegel vor ihnen wurde eine belebte Straße sichtbar.
Inventio schritt seinem Meister hinterher, als er durch den Spiegel trat. Kaum auf der anderen Seite angelangt wurden Inventios Ohren von einem Strom aus Lärm erfasst.
Zufrieden atmete Inventio die schwere Stadtluft ein und nahm seine Umwelt mit allen geschärften Sinnen wahr.
Als sein Meister in die unendlichen Menschenmassen der Nacht eintauchte, zog der Sucher die Kapuze über sein Gesicht und folgte ihm in ein neues Leben.
„Es gibt viel zu tun, Inventio …“

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